17. Mai bis 11. August 2019

Tertianum
Residenz Segeten
Carl Spitteler-Strasse 70
8053 Witikon

Wegweiser Tertianum

Kunstausstellung Kulturgruppe Fällanden in Witikon

Montag, 23. September 2019

Gemeindesaal Fällanden

Beginn 20 Uhr
Türöffnung 19.45 Uhr
Eintritt CHF 15.-

Keine Anmeldung nötig,
freie Platzwahl.

Lesung Adolf Muschg

© Ekko von Schwichow

 

 

Samstag, 26. Oktober 2019

Zwicky-Fabrik Fällanden

Beginn 20 Uhr, Türöffnung 19 Uhr,
Barbetrieb

Ticket Reservierung:

Eintrittspreis CHF 35.-

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Marc Haller (Comedy & Zauberkunst) „Erwin“ - Das neue Bühnen-Programm bei uns in der Zwicky.

MARC HALLER 

ERWIN AUS DER SCHWEIZ

«HOPPLA!»

Das neue Bühnen-Programm ab Herbst 2019

Comedy & Zauberkunst

Mit seinem Debütprogramm «Erwin aus der Schweiz» katapultierte sich Marc Haller an die Spitze der deutschsprachigen Comedy-Szene. Seine herrlich verschrobene Figur «Erwin» bescherte ihm viel Ruhm, Ehre und vor allem – volle Häuser. 

«Erwin aus der Schweiz» ist zurück! Der etwas verklemmte, jedoch stets liebenswürdige Schweizer ist auch die Hauptfigur in seinem neuen Solo-Programm «Hoppla!», eine Reise durch Erwins verrückte Welt und ab Herbst 2019 auf grosser CH-Tournee.

Das neue Bühnenprogramm ist keine klassische Comedy und auch keine klassische Zauberei, sondern eine raffinierte Mischung aus beidem – schweizerisch und schmackhaft wie ein Käse-Fondue!

Infos:  www.marchaller.ch

Freitag, 28. Februar 2020

Zwicky-Fabrik Fällanden

Beginn 20 Uhr, Türöffnung 19 Uhr,
Barbetrieb

 

 

 

 

The Mysterious Lady (1928)

Regie
Fred Niblo

Hauptdarsteller
Greta Garbo
Conrad Nagel
Gustav von Seyffertitz

Neuvertonung
Armin Brunner

Dirigent
Christof Escher


Orchester
Sinfonia Ensemble



Stummfilm mit Live-Orchester

Greta Garbo - The Mysterious Lady

Stummfilm (1928) mit Live-Orchester

Greta Garbo "Die Göttliche" als Geheimagentin
Eine russische Agentin im Irrgarten der Intrige, der Neigungen und der Liebe. Die Story ist einfach, der Film grossartig. Das liegt an der meisterhaften Regie des Fred Niblo („Ben Hur“ 1925). Und es liegt aber - und vor allem - an dieser Greta Garbo: unglaublich verführerisch und unglaublich abgründig. Wir werden Zeuge einer der schönsten Liebesszenen aller Zeiten...
Dieser Film zeigt Hollywood auf einem ästhetischen Höhepunkt, den es durch die Einführung des Tonfilmes lange Zeit nicht, vielleicht nie wieder, wirklich erreicht hat.

Wer war die Garbo?
„Für mich beginnt Garbo dort, wo alle anderen enden“, sagte ihr Regisseur Clarence Brown. „Greta Garbo besass etwas, das niemand sonst hatte, niemand. Ich weiss nicht, ob sie überhaupt davon wusste, aber sie hatte es. Ich will es in ein paar Worten zu erklären versuchen. Da war etwas in Garbos Augen, das man nicht sehen konnte, ausser in der Grossaufnahme. Wenn sie die eine Person eifersüchtig anschauen sollte und eine andere verliebt, brauchte sie ihren Ausdruck nicht zu verändern. Man konnte es in ihren Augen sehen, während sie vom einen zum anderen blickte.“

Erstaufführung der Neuvertonung von Armin Brunner
Zum Jahr 2018 hat sich Armin Brunner vorgenommen, den 1928 entstandenen Greta- Garbo-Film „The Mysterious Lady“ neu zu vertonen, wiederum in der Manier der Stummfilmzeit, in dem er diesmal auf Musik von Leoš Janáček, Fritz Kreisler, Erich Wolfgang Korngold, Gustav Mahler, Giacomo Puccini, Sergej Rachmaninow, Dimitri Schostakowitsch u. a. zurückgreift.

Der Musikpublizist Herbert Büttiker schreibt nach der Première im Theater Rigiblick:
Die Spionin, die aus der Oper kam „Zu attraktiv, um diesen Film zu verpassen» – der Kritiker meinte damals Greta Garbo im Film «The Mysterious Lady», und wer diesen Stummfilm aus dem Jahre 1928 jetzt im Theater Rigiblick erlebt hat, wird das nicht nur bestätigen, sondern ergänzen. Auch die Aufführung mit der Musik von Armin Brunner und dem von Christof Escher dirigierten Orchester ist zu attraktiv, um sie zu verpassen.

Die Geschichte
Die Spionagegeschichte im Vorfeld des Ersten Weltkriegs ist spannend, und Greta Garbo halt eben «göttlich»: Sie spielt die schöne Spionin zwischen Auftrag und Liebe im Feindesland und ihrem skrupellosen Geheimdienstchef, der sie begehrt. «Tosca» lässt grüssen – nicht nur in der Figurenkonstellation. Mit einer Szene in der Loge der Wiener Staatsoper während einer Aufführung der Puccini-Oper beginnt der Film.

Ein russischer Scarpia
Diese Tosca-Variation - für Opernfans ist sie natürlich eine geniale Story – und wie Armin Brunner sich naheliegend, aber raffiniert bei Puccini bedient, ist grandios. Schön seine Leitmotivik auch mit dem Korngold-Thema aus der «Toten Stadt» und wie er mit Gustav Mahler die grossen Emotionen schürt. Sein Timing mit kontrastierenden Themen, Wiederholung und Variation setzt die Musik so perfekt in Szene, dass kein Moment der Eindruck von Beliebigkeit entsteht. Dass Brunner es auch mit sehr bekannter Musik wagt, hoch anspruchsvoller notabene, mit grosser Opernmusik und Sinfonik um 1900, könnte ja heikel sein, wäre da nicht ein hochkarätiges Filmorchester am Werk. Es sind handverlesene Profis am Werk, die unter der Leitung von Christof Escher solistisch genauso fesseln wie mit erstaunlicher orchestraler Dynamik. Herbert Büttiker, www.roccosound.ch

Dauer
90 Minuten

Samstag 28. März 2020
Zwicky-Fabrik Fällanden

Beginn 20 Uhr, Türöffnung 19 Uhr,
Barbetrieb

Chaos in Ordnung

Ein szenisches Konzert

Mitwirkende
Annette Labusch, Sängerin
Claire Genewein, Flötistin
Stefi Spinas, Pianistin


Ensemble Miroir „Chaos in Ordnung“

Ein szenisches Konzert

Das Ensemble Miroir ist wild entschlossen Ordnung zu schaffen. Was sich im Laufe der Jahre an Noten, Flötenteilen und Liedtexten angesammelt hat, will sortiert sein. Effektivität und Pragmatismus sind nicht länger unerfüllbarer Wunsch – es wird frisch zur Tat geschritten. Was seit Jahren auf die lange Bank geschoben wurde, kann nun beherzt angegangen werden: dauerhaft anhaltende Ordnung! Gefühlte dreiundsechzig Flötenteile wollen täglich geölt, sortiert und bereit gesteckt werden. Lieder warten darauf endlich nach Tonhöhen eingeordnet und sorgfältig abgelegt zu werden. In Unordnung geratene Notenblätter sollen wieder zueinander finden.

Allerdings: je mehr geordnet wird, desto mehr drängt es sich in den Vordergrund: das kreative Chaos, das das geschätzte Publikum vor Eintönigkeit rettet und die Musikerinnen lustvoll herausfordert. Ist Ordnung am Ende überbewertet? Und was heisst schon „Ordnung“?

Tatsache ist, dass sich die Musik nicht immer bändigen lässt und der Flügelschlag eines Schmetterlings bekanntlich unvorsehbare Konsequenzen haben kann.