Donnerstag, 4. April 2019

Gemeindesaal Fällanden
Beginn 20 Uhr
Türöffnung 19.45 Uhr

Eintrittspreis CHF 15.-

 

Keine Anmeldung nötig,
freie Platzwahl.

 

 

Lesung mit der Autorin Melinda Nadj Abonji - sie liest aus ihrem Roman Schildkrötensoldat.

Bild Copyright: Gaetan Bally

Am 4. April 2019 veranstaltet die Kulturgruppe Fällanden gemeinsam mit der Bibliothek Fällanden eine Lesung mit der Autorin Melinda Nadj Abonji.

Melinda Nadj Abonji wurde 1968 in Becsej, Serbien, geboren. Anfang der Siebziger Jahre kam sie mit ihren Eltern in die Schweiz. Sie ist Autorin, Textperformerin und Musikerin. Für den Roman Tauben fliegen auf erhielt sie 2010 den Deutschen und den Schweizer Buchpreis. Darin beschreibt sie die Migrationserfahrungen ihrer Familie.

In ihrem Roman Schildkrötensoldat erzählt Melinda Nadj Abonji von Zoltan Kertész, dem Aussenseiter in einem kleinen Ort in Serbien. Er ist als Kind seinem Vater vom Motorrad gefallen und gilt seither nicht mehr nur als versponnener Träumer, sondern als Idiot. 1991, zu Beginn des jugoslawischen Bürgerkriegs, muss er zur Volksarmee. Dort soll er, nach dem Willen seiner Eltern, zum Mann und zum Helden werden. Nach seinem Tod, keinem Heldentod, geht seine Kusine Anna, die mittlerweile in Zürich lebt, den Lebensspuren ihres Lieblingscousins nach.

«Nicht nur seine schöne Sprache zeichnet das Buch aus, auch die wundervolle Leichtigkeit, mit der es Schicksalhaftes, Zufälliges und Alltägliches miteinander verbindet: ein Requiem für ein verschwundenes Land, für seine Gerüche, sein Licht, seine Menschen.»
Nicole Henneberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung

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Montag, 8. Oktober 2018

Gemeindesaal Fällanden

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»» Lesung Peter Stamm

Peter Stamm liest aus seinem neuen Roman  "Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt".

Foto: Gaby Gerster

 

Peter Stamm, geboren 1963, übte nach einer kaufmännischen Lehre verschiedene Berufe aus u.a. in Paris und New York. Er studierte ein paar Semester Anglistik und Psychologie und arbeitete schliesslich als Journalist und freier Autor. Mit seinen Romanen und Erzählungen, Agnes, Nachts ist der Tag, Weit ist das Land u.a., wurde er zu einem der international erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftsteller. Seine Bücher wurden in mehr als dreissig Sprachen übersetzt. Peter Stamm lebt mit seiner Familie in Winterthur.

In seinem neuen Roman Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt erzählt Peter Stamm von Christoph, der seinem viel jüngeren Doppelgänger Chris begegnet und dessen Freundin Lena kennenlernt. Sie gleicht Magdalena, der Frau, die er vor zwanzig Jahren geliebt hat. Chris ist Schriftsteller wie Christoph, Lena Schauspielerin wie Magdalena. Christoph erzählt Lena seine und Magdalenas Geschichte. Wird ihr Leben mit Chris ähnlich verlaufen?
Es entsteht ein abgründiges, faszinierendes Spiel um Einzigartigkeit und Austauschbarkeit der Person, um Freiheit und Schicksal, ein Spiel der Vergangenheit mit der Gegenwart.
 
Zu dem Roman Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt sagt Peter Stamm:
 «Du begegnest dem Menschen, der du einmal gewesen bist. Er trifft andere Entscheidungen, macht andere Fehler – und doch entkommt er deinem Schicksal nicht.»

«Würde Albert Camus heute leben, würde er vielleicht Bücher schreiben wie Peter Stamm.»
THE NEW YORKER

Dienstag 3. April 2018

Gemeindesaal Fällanden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lesung: Lukas Bärfuss liest aus "Hagard" und "Krieg und Liebe"

Lukas Bärfuss, 1971 in Thun geboren, ist einer der profiliertesten Schweizer Autoren seiner Generation. Bekannt wurde er mit Theaterstücken wie Die sexuellen Neurosen unserer Eltern, Malaga, Frau Schmitz und Romanen wie Hundert Tage, Koala, Hagard. Lukas Bärfuss greift gerne mit pointierten Aeusserungen in aktuelle gesellschaftspolitische Diskussionen ein. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Berliner Literaturpreis und den Schweizer Buchpreis 2014.

Lukas Bärfuss liest aus dem Roman Hagard und aus seinem im März 2018 erscheinenden Essay-Band Krieg und Liebe. In Hagard erzählt er die Geschichte eines Mannes, der - zunächst aus einem fast spielerischen Impuls heraus – einer ihm unbekannten Frau folgt. Der Impuls wird zu einer Obsession, die seine ganze bisherige geordnete Welt zerstört. Eine faszinierende und rätselhafte Geschichte.

«…in jedem Fall ist Lukas Bärfuss als Erzähler ein Zauberkünstler, der mit doppelten Böden und Zaubertricks arbeitet.» Richard Kämmerlings, Die Welt

«Nur Romane, die viel aufs Spiel setzen, sind literarische Erlebnisse und Hagard ist ein literarisches Erlebnis.» Philipp Theisohn, NZZ

»» sehen Sie hier den Flyer (4.7 Mb PDF)

 

Ein Anlass der Kulturgruppe Fällanden und
de
r Gemeindebibliothek Fällanden

 

 

Montag 3. April 2017

Gemeindesaal Fällanden

 

 

Lesung: Catalin Dorian Florescu sein neuer Roman «Der Mann, der das Glück bringt» und aus «Zaira»

Catalin Dorian Florescu wurde 1967 in Rumänien geboren. 1976 emigrierte er mit seinem Vater nach Italien und in die USA und kehrte nach acht Monaten nach Rumänien zurück. 1982 kam er dann mit seinen Eltern in die Schweiz. Er studierte Psychologie und arbeitete in einem Rehabilitationszentrum für Drogenabhängige. 2001 erschien sein erster Roman Wunderzeit. Für den Roman Jacob beschliesst zu lieben erhielt er den Schweizer Literaturpreis.

Die Romane Der Mann, der das Glück bringt und Zaira spielen beide in Rumänien und in den USA. Sie erzählen von Menschen, deren Leben von den politischen Ereignissen des zwanzigsten Jahrhunderts geprägt ist, von Faschismus, Krieg, Stalinismus und Diktatur, von Menschen, die trotz des düsteren politischen Hintergrunds ihren Lebensmut und die Suche nach dem Glück nicht aufgeben.

«An Autoren, die wie dieser sprachmächtige Fabulierer aus dem Vollen ihrer Phantasie schöpfen können und wollen, herrscht in diesen skeptischen Zeiten kein Ueberfluss… Wie ein Händler auf dem Bazar breitet er seine Ware aus. Da leuchtet und riecht alles durcheinander, in sinnlicher Fülle… Wir lassen uns forttragen von diesem Erzähler und hoffen, dass seine Geschichten niemals aufhören.»

NZZ am Sonntag

»» sehen Sie hier den Flyer (PDF)

 

Ein Anlass der Kulturgruppe Fällanden

Montag 19. September 2016

Gemeindesaal Fällanden

 

 

 

 

Petra Ivanov Lesung im Gemeindesaal in Fällanden

Petra Ivanov liest aus ihrem neuen Roman «Täuschung»

Die private Ermittlerin Jasmin Meyer begibt sich mit ihrem Freund, dem Anwalt Pal Palushi, auf die Suche nach ihrem Vater, der seit vielen Jahren in Thailand verschollen ist. Nach und nach setzen sich die Puzzlestücke der Vergangenheit zusammen. Zuletzt stösst sie auf Dinge, die sie und ihre Familie im Innersten erschüttern.

Täuschung ist der dritte Fall, in dem Jasmin Meyer und Pal Palushi ermitteln.

Petra Ivanov wurde 1967 in Zürich geboren. Ihre Kindheit verbrachte sie in den USA.  Sie arbeitete zunächst als Uebersetzerin, Sprachlehrerin und Journalistin. Bald entdeckte sie, dass sie aktuelle gesellschaftliche Themen, die ihr am Herzen liegen, besonders gut in Form von spannenden Geschichten vermitteln kann. Sie ist Autorin zahlreicher Kriminalromane wie Fremde Hände, Heisse Eisen, Hafturlaub, die häufig in Zürich und Umgebung spielen und manchmal auch in ferne Länder führen. Petra Ivanov schreibt sorgfältig recherchierte, nahe an der Realität erzählte Bücher. Spannung ist garantiert.

 

„Petra Ivanov gelingt es, komplexe Charaktere zu entwickeln, die berühren, abstossen, irritieren. Sie schafft es Zwischentöne zu gestalten, feine Beziehungsmuster zu weben.“

Tages-Anzeiger, Zürich


Ein Anlass der Kulturgruppe Fällanden

Dienstag 9. Februar 2016,

Zwicky-Fabrik Fällanden

Franz Hohler signiert
Begrüssung in der Zwicky

Franz Hohler hat in der Zwicky-Fabrik aus seinem neuen Buch «Ein Feuer im Garten» gelesen. Über 150 begeisterte Gäste erlebten einen tollen Abend.

Foto: Christian Altorfer

 


Seit ungefähr fünzig Jahren erfreut Franz Hohler sein Publikumn mit Kabarettprogrammen, kurzen und langen Erzählungen, Romanen und Kinderbüchern – mit grotesken, surrealen, nachdenklichen und humorvollen Geschichten. In der Zwicky-Fabrik Fällanden liest er aus seinem neuen Buch "Ein Feuer im Garten".


Franz Hohler selbst sagt zu diesem Buch: "Ich habe über die Jahre immer wieder Bücher geschrieben, in denen ich Eindrücke aus dem Leben wiedergebe, Begegnungen, die bei mir hängen geblieben sind, wo ich merkte: Das ist eigentlich eine Geschichte. Im Buch werden Sie auch Texte finden, in welchen die Wirklichkeit leicht verschoben wird, wo man ein Fenster aufmacht und in eine andere Wirklichkeit schaut."


Wir haben uns sehr darüber gefreut Franz Hohler in der Zwicky-Fabrik, zusammen mit gut 150 begeisterten Gästen, erleben zu dürfen.

Montag 9. November 2015

Gemeindesaal Fällanden

 

 

Hanna Johansen Lesung im Gemeindesaal in Fällanden

Hanna Johansen liest aus ihrem Buch «Der Herbst, in dem ich Klavier spielen lernte»

Im Herbst ihres Lebens beschliesst die Erzählerin, sich das Klavierspielen beizubringen. Wie ist es, in vorgerücktem Alter etwas Neues zu lernen? Wie war es, als Kind zu lernen? Die Erinnerungen führen zurück in die Kindheit in Norddeutschland, die geprägt war von Krieg und Nachkriegszeit, von Bombennächten, von der im Krieg zerbrochenen Ehe der Eltern, von der lebenstüchtigen Mutter und dem liebevollen Grossvater.

 
„Hanna Johansen führt in ihrem Buch auf meisterhafte Weise vor, wie umzugehen ist mit einer Vergangenheit, die nie vergangen ist.“

Martin Zingg, NZZ


Hanna Johansen wurde bekannt mit zahlreichen Romanen und Erzählungen wie Die stehende Uhr, Die Analphabetin, Universalgeschichte der Monogamie, Der schwarze Schirm. Sie ist auch Autorin von beliebten Kinderbüchern (Felis, Felis, Omps! Ein Dinosaurier zuviel, Die Hühneroper u.a.) Sie wuchs in Norddeutschland auf und lebt nach Aufenthalten in Ithaka/New York und Genf seit vielen Jahren in Kilchberg bei Zürich.

 
2015 erhielt Hanna Johansen für Der Herbst, in dem ich Klavier spielen lernte den Schweizer Literaturpreis des Bundesamts für Kultur.


Ein Anlass der Kulturgruppe Fällanden